d1 liegt in der Mitte, also in allen drei Kreisen; d2 in rot und blau,
d3 in rot und grün, d4 in grün und blau. Die drei Prüfbits sitzen
je allein in einem Kreis. Die Prüfbits werden so gesetzt, dass in jedem Kreis eine gerade
Anzahl Einsen steht.
Kippt unterwegs ein einziges Bit, stimmt die Parität genau in den Kreisen nicht
mehr, zu denen es gehört. Aus der Kombination der gestörten Kreise lässt sich das
fehlerhafte Bit eindeutig bestimmen – ein Kreis allein zeigt auf sein
Prüfbit, zwei Kreise auf ihr gemeinsames Datenbit, alle drei auf die Mitte.
Aus vier eingegebenen Bits wird so ein
ganzes Byte: vier Datenbits, drei Prüfbits und ein achtes Bit, das die
Anzahl der Einsen im gesamten Byte gerade macht. Es liegt außerhalb aller Kreise.
Ein Bit lässt sich auch direkt in der Szene anklicken.
Wozu das achte Bit? Es unterscheidet einen Fehler von zweien. Bei
einem gekippten Bit sind Kreise und Gesamtparität gestört – der Fehler
lässt sich finden und reparieren. Bei zwei gekippten Bits stimmt die
Gesamtparität wieder, während Kreise ungerade bleiben: Das fällt auf, lässt sich
aber nicht mehr korrigieren. Und ist nur die Gesamtparität gestört, war es das
achte Bit selbst.